
Ich liebe Gemeinde, weil sie ein Ort ist, an dem Menschen Gott begegnen. Das tun sie eben nicht nur einzeln, sondern gerade auch in Gemeinschaft. Gemeinde ist ein Ort, an dem sich Menschen gegenseitig ermutigen und unterstützen, einander erzählen, was sie mit Gott erlebt haben und aus diesen Begegnungen mit Mitmenschen und Gott verändert in den Alltag zurückkehren.
Dort wo Glaube und alltägliches Leben aufeinandertreffen zeigt sich, wie relevant der Glaube in der heutigen Zeit sein kann: Das Verbundensein mit dem dreieinen Gott stärkt, richtet aus und eröffnet neue Blickwinkel und Möglichkeiten für das, was im Alltag so passiert.
Mich begeistert es, Menschen zu begleiten und darin zu unterstützen, einen guten Ort für sie im Reich Gottes zu finden, an dem sie ihre Gaben und Interessen einsetzen können und so leidenschaftlich und mündig Gemeinde bauen können.
Kontakt: jakob.lange@feg.de

Gemeinde lieben
In den vielen Jahren, in denen ich mit Christus und mit ganz unterschiedlichen Brüdern und Schwestern im Glauben unterwegs bin, hat sich in mir eine Vorstellung, eine Hoffnung gebildet, wie Gemeinde Jesu heute sein kann. Es tut so gut, in einer lebendigen Gemeinschaft seinen Glauben leben und ausdrücken zu dürfen. In der Gemeinde kommen Menschen zusammen, weil sie Jesus lieb haben. Lieben bedeutet: sich gegenseitig zu bereichern in bunter Vielfalt und Freiheit, das Leben gestalten, Wachsen und Veränderung. In der Gemeinde teilen wir Sorge und Freude, Anfangen und Beenden, Großes und Kleines, Stärken und Schwächen. Gemeinde ist Gemeinschaft der Heiligen. Darum lieben wir Gemeinde, darum liebe ich Gemeinde.


Für mich ist Gemeinde wie eine Patchwork-Familie. In ihr kommen Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Persönlichkeiten zusammen.
Jeder bringt etwas Eigenes mit: seine Talente, seine Fragen und seine Geschichte. Manche sind schon lange dabei, andere stoßen neu dazu. Manche übernehmen Verantwortung, andere suchen zunächst einfach einen Platz. Manche sind sich sehr nah, andere sind sich eher fern. Und trotzdem gehören alle dazu.
Gemeinde ist für mich ein Ort, an dem man wachsen darf – im Glauben, im Miteinander und im Verständnis füreinander. Ein Ort, an dem man getragen wird, aber auch selbst trägt. Eine Gemeinschaft, die nicht perfekt ist, aber echt und wertvoll.

