Friederike Meißner

Pastorin der FeG Köln-Mülheim

Welt lieben

Aus Liebe zur Welt hat Gott seinen Sohn gesandt. Dieses Bekenntnis aus Joh 3,16 rührt mein Herz, wenn ich mir das bewusst mache. Dass Gott sich so verletzlich macht, wie es nur Liebende sind! Und das für diese Welt, die es doch in unseren Augen so selten verdient hat. Das ist der Grund für Jesu Kommen, Leben, Sterben, Auferstehen. Ich werde nie satt an dieser Erkenntnis: Jesus ist die Liebe Gottes in Person. Ihm nachzufolgen bedeutet darum für mich unverzichtbar, mich mit hineinnehmen zu lassen in Gottes Liebe zu dieser Welt. Es gibt Jesus nicht ohne diese Liebe zur Welt. Deshalb würde ich sagen: Als Jüngerin Jesu gibt es mich auch nicht ohne Gottes Liebe zu dieser Welt. Seine Liebe soll es sein, die mich antreibt. Die mich in meinem Alltag motiviert, gerecht und nachhaltig zu leben, so gut es geht. Die Welt als Ganze ist von Gott geliebt – in all ihrer Schönheit und mit all ihren Brüchen. Mir das immer wieder bewusst zu machen, lässt mich mit Barmherzigkeit und – ja, auch Zärtlichkeit auf meine Mitmenschen und das Weltgeschehen blicken.

Christian Meißner

Pastor der FeG Köln-Mülheim

Welt lieben

Ich glaube, mich motiviert unsere Gemeindevision nach fast 7 Jahren noch mehr als am Anfang. Vielleicht, weil wir seitdem vielfach erlebt haben, dass Gott uns genau das geschenkt hat, worauf wir uns gemeinsam ausrichten wollen: Beziehungen, heil werden und persönliche Entwicklung. Entscheidend finde ich dabei, dass Jesus im Mittelpunkt steht. Das steht vor allem Anderen. Es geht nicht so sehr um unsere Vorstellung von Gemeinde und das, was uns am Herzen liegt. Sondern Gemeinde schafft Raum für Jesus und seine Liebe. Für die Zukunft unserer wachsenden Gemeinde wünsche ich mir deshalb vor allem, dass wir an ihm dran bleiben und erleben, wie er Gemeinde baut.

Gerrit Baier

Mitglied er Gemeindeleitung seit 2003

Gott lieben

Die Motivation dafür, Gott zu lieben, kann nicht die reine Erfüllung des Gebotes aus 5. Mose 6,5 sein. Selbst dann nicht, wenn es sich dabei um das höchste Gebot (Matthäus 22,37) handelt. In Jesaja 31,3 sagt Gott: „Ich habe dich je um je geliebt. Darum habe ich dich zu mir gezogen – aus lauter Güte.“ Gott hat mich zuerst geliebt, mich wert geschätzt, umworben. Schon bevor ich mich mit ihm befasst habe. Diese Erkenntnis berührt mich immer wieder. Und sie macht es leicht, Gott wieder zu lieben, obwohl ich ihn weder sehen noch anfassen kann. Ich kann mich ihm anvertrauen, weil die Bibel bezeugt, wie zuverlässig er ist. Ich bete und mache die Erfahrung, dass er antwortet. Ich folge ihm nach, aber er nimmt Rücksicht auf mein Tempo. Diese Erfahrung möchte ich mit vielen Menschen teilen, nicht nur in der Gemeinde, sondern weit darüber hinaus. Gott liebt jeden Menschen. Das ist für mich auch Verpflichtung.

Oliver Goerke

Seit 2015 Mitglied der Gemeindeleitung

Gemeinde lieben

Paulus beschreibt die Gemeinde als einen Körper mit sich ergänzenden Teilen. Gemeinde ist ein besonderer Ort, an dem sich die unterschiedlichsten Menschen aus unterschiedlichen Generationen treffen, die aber eines verbindet: Sie sind Gottes Kinder. In der Gemeinde hilft und ermutigt man sich gegenseitig. Trotz der Unterschiedlichkeit wollen wir einander in Einheit begegnen und füreinander da sein und Gott gemeinsam dienen als Gemeinde. Gott geht seinen Weg mit so unterschiedlichen Menschen.

Henrik Zaborowski

Seit 2014 Mitglied der Gemeindeleitung

Menschen lieben

Der eindringliche Ruf von Paulus aus 2. Korinther 5,20 ist für mich Wunsch und Motivation zugleich: „So bitten wir nun an Christi statt: Lasst Euch versöhnen mit Gott!“ Wir sollen und dürfen Botschafter und Repräsentanten Gottes sein, der mit seiner unfassbaren Liebe und Sehnsucht seine Menschen zu sich zieht. Wir sind unendlich geliebt. Ohne irgendeine Leistung. Diese Liebe möchte ich anderen weitergeben und wünsche mir, dass wir auch als Gemeinde ein Ort sind, in dem Menschen die Liebe Gottes durch uns erfahren.